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Handelsblatt: Anleihen geraten in der kommenden Woche unter Druck

By on 29. Juni 2008

(via Handelsblatt.com) Während ein neuerlicher Anstieg des Ölpreises die Börsenkurse am Ende der vergangenen Woche abermals ins Schwanken gebracht hat, stehen vermutlich auch auf dem Anleihemarkt harte Tage bevor. Eine informelle Umfrage des Handelsblattes ergab, dass Anleger fallende Renditen erwarten. Die Renditen zehnjähriger Anlagen liegen derzeit in den USA knapp unter vier Prozent, in Europa stehen sie mit 4,52 Prozent noch darüber. Die trüben Aussichten für die kommende Börsenwoche lassen keine Besserung der Situation erwarten. Am Freitag hatte der Dow Jones zeitweise fast 20  Prozent unter dem Höchstwert vom Oktober 2007 notiert.  Kursstützende Zinssenkungen sind hingegen nicht zu erwarten, da dieses Mittel in den vergangenen Monaten mehrmals ohne langfristigen Erfolg angewandt wurde. Kurzfristig rechnet man daher nicht mit einem stärkeren Anstieg der Renditen auf dem privaten Anleihemarkt. Stattdessen wird ein moderater Run auf Staatsanleihen erwartet, die etwas weniger vom freien Finanzmarkt abhängig sind. Passend dazu wird der Bund am kommenden Mittwoch zehnjährige Anleihen im Gesamtvolumen von sieben Milliarden Euro herausgeben. Der französische Staat wird ebenfalls immerhin 5,5 Mrd. Euro ausgeben. Italien ging diesen Weg bereits am Freitag mit einer Emission über 6 Mrd. Euro.

2 Comments

  1. Pingback: Jetzt stehen Anleihen schwere Zeiten bevor | Aktien Blog

  2. Anja

    25. Juli 2010 at 17:23

    Wir konnten völlig Gegenteiliges beobachten!

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