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Risiken im Blick: Datenschutz und Compliance im Unternehmen

By on 8. April 2015

Auf allen Ebenen wird in Unternehmen heute geklagt: Was die Compliance-Abteilung sich da wieder ausgedacht hätte. Ob das denn sein müsse. Vom Außendienstmitarbeiter bis zur Geschäftsführerin und zum IT-Verantwortlichen sind alle betroffen: Datenschutz und Compliance sind ein großes Thema. Lesen Sie hier, was Sie darüber wissen sollten.
Wenn Unternehmen gegen geltendes Recht verstoßen, wird das nicht nur teuer, oft folgt auch ein handfester Skandal, und das Unternehmen erleidet einen beträchtlichen Image-Schaden. Gleichzeitig werden vom Gesetzgeber zusätzliche Bereiche reguliert, das betrifft beispielsweise Anti-Diskriminierungsgesetze, Anti-Korruption, Datenschutz. Und viele Unternehmen gehen über gesetzliche Vorgaben hinaus und führen einen Verhaltenskodex oder Compliance-Richtlinien ein, die auch nach außen kommuniziert werden.

Datenschutz und Compliance als Herausforderung für den Mittelstand

Börsennotierte internationale Konzerne kennen den „Corporate Governance Code“, der für Transparenz und Einhaltung der Richtlinien steht. Für mittelständische Unternehmen sind Datenschutz und Compliance oftmals eine große Herausforderung. Sie haben nicht wie Großunternehmen eine eigene Abteilung, die für Compliance und Datenschutz zuständig ist. Umso mehr sind sie auf Berater angewiesen, die sich auf dem Gebiet auskennen, wie etwa die Rechtsanwälte auf www.anwaltskanzlei-online.de.

Wegen der für Missstände sensiblen Öffentlichkeit und für die eigene Risikoeinschätzung lohnt sich das Projekt Datenschutz und Compliance auch für Mittelständler. Das Vorgehen bei Compliance ist für alle Unternehmen vergleichbar, obwohl natürlich ein IT-Unternehmen andersartigen Risiken ausgesetzt ist als ein Lebensmittelhändler. In beiden Fällen wird zunächst eine Bestandsanalyse gemacht. Welche allgemeinen Risiken gibt es: in Beziehung zu Arbeitnehmern, im Steuerrecht, bezüglich der Geheimhaltung und so weiter. Dann die speziellen Risiken, beispielsweise Datensicherheit im IT-Unternehmen und Lebensmittel- und Hygienevorschriften im Lebensmittelhandel. So ergibt sich der Ist-Zustand.

Im nächsten Schritt prüft das Unternehmen, was zu verbessern ist, welche Risiken besonders zu beachten sind und wie die Einhaltung der verschiedenen Vorschriften gewährleistet werden kann. Dabei entsteht je nach Unternehmen ein neues Regelwerk. Und schließlich müssen die neuen Compliance-Regelungen eingeführt werden, und zwar für alle – auch die Führungsriege. Denn nur wenn die Richtlinien im Alltag gelebt werden, erfüllen sie ihren Sinn.

Foto: Thinkstock, iStockphoto, 453161513, Getty Images, Rallef

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