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Ökofonds – sie bringen doch Rendite!

By on 8. Februar 2014

Ökologische Investitionen erlebten in den letzten Jahren starken Zulauf, denn der Markt besitzt Potenzial und verspricht hohe Renditen. Nicht selten gab es jedoch bei geschlossenen Fonds, die in ökologische Projekte investieren, Probleme und die Renditen waren vergleichsweise bescheiden. Der Markt hat jedoch noch mehr an Ökofonds zu bieten, die durchaus für Anleger interessant sind und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Rendite versprechen.

Kommt nach der Immobilien-Blase die Öko-Blase?

Wer ökologisch investieren möchte, hat bisher überwiegend auf geschlossene Ökofonds gesetzt. Diese beinhalten einen Mix aus alternativen Energieformen wie etwa Wind- oder Solarparks, Biogasanlagen und Wasserkraftwerken sowie die Möglichkeit, in Immobilien zu investieren, die in nachhaltiger Bauweise errichtet werden. Es wurde nicht nur mit attraktiven Renditen geworben, sondern auch das Gewissen beruhigt, in dem Anleger versichert wurde, dass sie in ökologische Projekte investieren. Der Nachteil geschlossener Fonds ist jedoch, dass Anleger nicht mehr so einfach aussteigen können. Die Fonds wurden häufig bei Kleinanlegern beworben, für die allerdings die recht hohen Mindestsummen nicht unerheblich sind. Läuft der Ökofonds schlechter als erwartet, werden nur geringe Renditen ausgeschüttet und Anleger wie etwa Banken, die am Fonds beteiligt sind, werden bevorzugt behandelt.

Worin soll investiert werden?

Wer sich für offene Fonds entscheidet, sollte in nachhaltige Projekte investieren (nähere Infos gibt auch der Cleantech Congress Europe). Anleger müssen nach nachhaltigen Projekten oft nicht lange suchen und finden sie sogar häufig in ihrer Umgebung. Der Trend zur regenerativen Energieversorgung sorgt dafür, dass immer mehr private Betreiber sich zu Projekten wie der Errichtung von Windparks, Biogas- und Solaranlagen zusammenschließen und zusätzliche Investoren gerne gesehen sind.

Erst prüfen, dann investieren!

Je übersichtlicher eine Investition ist, desto einfacher ist es, ihre Entwicklung zu verfolgen. Fonds aus vielen einzelnen Projekten streuen zwar das Risiko, sind für Anleger aber auch schwerer zu prüfen. Anfallende Gebühren schmälern die Renditen zusätzlich, weshalb Anleger immer häufiger den direkten Weg gehen und gezielt in ein oder mehrere Einzelprojekte investieren. Vor jeder Investition gilt: erst sorgfältig informieren und prüfen und erst dann investieren!

Image: thinkstockphotos, 463631807, iStock, Nastco

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