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Lufthansa vermeldet steigende Passagierzahlen

By on 10. Juni 2008

Unternehmen erwägt Einstieg bei Austrian AirlinesGegenüber dem Vorjahreszeitraum hat Lufthansa seine Passagierzahlen im Mai um 3,2 Prozent auf 5,5 Millionen steigern können. Die Gründe für diese Expansion liegen in der Annahme neuer Strecken, vor allem in den USA. Hier stieg die Zahl der beförderten Personen um über acht Prozent. Aber auch auf dem europäischen Markt sieht es mit einem Plus von 3,4 Prozent gut aus. Und es könnte übrigens noch besser kommen: Die Unternehmenstochter Swiss trägt traditionell positiv zum Unternehmensergebnis bei, ihre operativen Ergebnisse werden aber erst in einigen Tagen veröffentlicht. Immerhin wurde bereits bei den Passagierzahlen ein Plus von 15,3 Prozent vermeldet. Denn beim Frachtverkehr ergab sich ein deutliches Minus. Immerhin verzeichnen Lufthansa und Swiss für das vergangene Jahr ein Rekordergebnis von 12 Millionen Passagieren.

Der geschäftliche Erfolg macht dem Management offensichtlich Mut zu einer weiteren Firmenexpansion. Ende April hatte das Handelsblatt bereits gemeldet, die Lufthansa prüfe eine Übernahme der belgischen Gesellschaft Brussels Airlines. Am Dienstag nun bekräftigte Lufthansa sein Interesse an der österreichischen Austrian Airlines. Die steht wegen der derzeit hohen Treibstoffkosten tief im Minus und sucht daher nach einem strategischen Partner.

Die Aktie der Lufthansa hat einen deutlich geringeren Aktionsradius als das Unternehmen selbst. Gerade einmal ein Viertel der Anteile befinden sich in den Händen ausländischer Investoren. Der größte der über 300.000 Anteilseigener, die AXA Gruppe, liegt mit 10 Prozent deutlich unter der Sperrminorität. Trotz dieser Meldungen gehörte die Aktie mit einem Plus von einem halben Prozentpunkt nicht zu den Tagesgewinnern, dieser Titel geht nämlich an SAP (+1,35 %) und die TUI-Aktie (+1,06 %).

Die Zusammenfassung der aktuellen Analystenmeinungen beim Finanzinformationsdient von Yahoo ergibt ein Kursziel von 20.1 (Mittelwert), es wird also ein Kurssprung von immerhin 25 Prozent vorausgesagt. Entsprechend überwiegen die Kaufempfehlungen bei weitem die zurückhaltenen Urteile.

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