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Intel im Hoch

By on 8. Dezember 2007

Der Chipmarkt ist durch eine Art „Duopol“ gekennzeichnet. Denn es gibt mit AMD und Intel lediglich zwei konkurrenzfähige Anbieter. Intel ist wiederum die unangefochtene Nummer eins. Aus der Marktführerschaft resultiert, so bemerkt das Magazin „Economist“, die Fähigkeit, die Entwicklung von Trends und Preisen im eigenen Sinne zu beeinflussen. Außerdem bietet die komfortable Position des Unternehmens die Möglichkeit, die Konkurrenz durch Druck auf die eigenen Kunden auszuschalten. Die großen PC-Hersteller könnten beispielsweise durch Paketangebote dazu gebracht werden, ihr gesamtes Angebot auf Intel-Prozessoren aufzubauen. Im November hat Intel nun den neuen Prozessor „Penryn“ mit bis zu vier Kernen auf den Markt gebracht. Der Kern eines Prozessors ist sein internes Rechenwerk. Besteht dieses aus zwei Systemen, ist eine parallele Bearbeitung von Anforderungen möglich, was die Rechengeschwindigkeit extrem erhöhen kann. Nächstes Jahr sollen bei Intel sogar Prozessoren mit bis zu acht Kernen folgen. Damit reagiert die Firma auf den allgemeinen Trend zu Mehrkernsystemen, mit denen der Konkurrent AMD bereits seit 2005 auf dem Markt ist.
Ein vom Handelsblatt  veröffentlichter Überblick von Analystenurteilen zu Intel zeigt alles in allem eine Entwicklung nach oben. „Independent Research“ änderte Mitte Oktober seine Empfehlung von „sell“ auf „buy“ und setzt für die nächsten sechs Monate das Kursziel von 29 US-Dollar an der New Yorker Börse, was einer Steigerung von mehr als 4 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs entspräche. Morgan Stanley ist hingegen vorsichtiger, eine Vorhersage vom 3. Oktober geht sogar von einem Minus von 20 Prozent aus. Der Kursverlauf innerhalb des letzten halben Jahres gibt allerdings eher den optimistischeren Analysen recht: Anfang Juli stand die Aktie in Frankfurt von bei ca. 16,5 Euro und nähert sich nun dauerhaft der Marke von 19 Euro.
An der Frankfurter Börse lässt sich der mögliche künftige Höhenflug der Aktie schon ablesen. Zwar sank der Wert am letzten Handelstag dieser Woche knapp um 0,26 % (s. Grafik). Im Wochendurchschnitt ist ein Anstieg von unter 18 auf zwischenzeitlich knapp über 19 Euro zu verzeichnen.

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