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Exportumsätze im dritten Quartal 2007 erneut stark gestiegen

By on 28. Dezember 2007

Zwischen Juli und September wurden Waren im Wert von 240 Milliarden Euro exportiert.
Den Löwenanteil machen dabei wie üblich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und insbesondere der Eurozone aus. 99 Milliarden Euro verdienten deutsche Firmen allein im Geltungsbereich des Euro. Frankreich bleibt, auf Grund seiner schieren Größe und der Nachbarschaft zu Deutschland, der mit Abstand wichtigste Handelspartner (22,3 Milliarden Euro). Die Außenhandelsbilanz verbesserte sich erheblich: Einem Exportwachstum von knapp neun Prozent steht ein Anwachsen der Einfuhren um nur 4,6 Prozent entgegen.
Ein wichtiger Wachstumsmotor der deutschen Exportwirtschaft ist nach wie vor der Maschinenbau, obwohl dessen Absatzzahlen im kommenden Jahr weniger stark ansteigen dürften.
Trotz dieser erfreulichen Zahlen muss sich die deutsche Wirtschaft darauf einstellen, im kommenden Jahr den Titel des „Exportweltmeisters“ wohl endgültig an die Volksrepublik China zu verlieren. Einer Prognose der in Köln ansässigen Bundesagentur für Außenwirtschaft zufolge wird das Land, das bereits jetzt mehr als die USA am weltweiten Exportgeschäft verdient, 2008 auch Deutschland überholen http://www.bfai.de/. Investitionen von über 500 Milliarden Euro im Land der Mitte in 2007 hätten den Aufbau weiterer Produktionskapazitäten ermöglicht, mit denen das Land nun an der Weltspitze stehe. Dabei spielen zum großen Teil Branchen eine Rolle, in denen auch Deutschland stark ist. Insbesondere ist dies der Anlagenbau, die Stahlindustrie und die Elektrotechnik (die Geschäftsführer müssen sich warm anziehen) . Eine Achillesferse der chinesischen Exportwirtschaft bleibt jedoch die Automobilindustrie. Marken wie Brilliance sind insbesondere bei der europäischen Kundschaft noch nicht recht angekommen, und auch den heimischen Markt dominieren westliche Produkte.

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