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Das ist der „Bottom up“-Ansatz

By on 14. Mai 2013

Bottom-Up wird vor allem von Value-Strategen bevorzugt. Im Gegensatz zu Top-Down ist Bottom-Up der einfachere Ansatz. Man kann auf zukünftige Prognosen verzichten. Ein Anleger im Bottom-Up Bereich betrachtet verschiedene Aktien und liest diverse Jahresberichte der entsprechenden Firmen. Anhand dieser Berichte werden die Unternehmen bewertet und der Kaufpreis inklusive eines Sicherheitspolsters festgelegt.



Bewertungsstrategie und Kaufpreis

Sobald der Anleger im Bottom-Up-Bereich ein passendes Unternehmen gefunden hat, studiert er die Jahresberichte der Firma und führt eine Daten-Bewertung als quantitative Analyse durch. Zusätzlich analysiert er weitere Faktoren bezüglich der Gestaltung des Unternehmens in Form einer qualitativen Analyse. Auf diese Weise kann er eine Aussage zur Situation einer Firma und ihrer zukünftigen Entwicklung treffen. Abschließend wird der Kaufpreis inklusive eines Sicherheitspolsters (Margin of Safety) festgelegt. Dieser Preis ist ein annähernder Wert. Informierte Geschäftsleute würden für den Betrieb diesen Kaufpreis bezahlen, falls eine komplette Übernahme stattfinden würde. Anschließend wird dieser Preis durch die Aktienanzahl der Firma geteilt. Viele Vermögensverwalter benutzen diesen Ansatz, so zum Beispiel Paladin Asset Management aus Hannover, ein Unternehmen, das zum Portfolio von Carsten Maschmeyer und seiner Maschmeyer Group gehört.

Vorteile der Bottom-Up-Strategie

Unbekannte Variablen fließen nicht in die Analyse, da sich der Bottom-Up-Anleger auf bekannte Daten verlässt. Im Gegensatz zur Top-Down-Strategie bietet dieser Ansatz den Vorteil, dass man von einem geringeren Risiko profitiert. Um mit der Bottom-Up-Strategie Erfolg zu haben, benötigt der Investor extrem viel Geduld. Es ist möglich, dass man Monate oder sogar Jahre warten muss, bis erste Erfolgserlebnisse zu verzeichnen sind und man sich über Gewinne freuen kann.

Anlegestrategie mit wenig Risiko

Beim Investment wird mit Bottom-up eine bestimmte Form der Analyse bezeichnet. Zuerst untersucht man die verschiedenen Unternehmen in ausführlicher Weise. Anschließend betrachten die Investoren die Aussichten diverser Märkte, Regionen oder Branchen. Im Gegensatz zum Top-Down Ansatz profitieren Anleger bei Bottom-Up von einer größeren Sicherheit. Um brauchbare Daten bezüglich der Unternehmen zu erhalten, ist jedoch Recherche-Arbeit notwendig, die je nach Größe der Firma mit zeitlichem Aufwand verbunden ist.

Image: ChaotiC_PhotographY – Fotolia

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