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Sicheres Investieren in unsicheren Zeiten

By on 7. Februar 2013

Die weltweite Staatsverschuldung befindet sich auf einem Rekordniveau. Die Lage ist so schlimm, dass Amerika fast keinen Ausweg mehr hat und an seinen Schulden zu ersticken droht. Auch in Europa sieht es nicht viel besser aus. Ob Griechenland, Ungarn, Spanien, Portugal oder Italien, nur durch die massive Unterstützung der Notenbanken war es diesen Ländern möglich, den Staatsbankrott bis jetzt zu vermeiden. Derzeit herrschen unsichere Zeiten, die jedes Investment zu einem Risiko werden lassen können. Ein paar Tipps können Ihnen vielleicht helfen.

Anlagefonds

Als Anlagefonds werden Investmentfirmen bezeichnet, die das Geld vieler Anleger sammeln, es zu einem Sondervermögen bündeln und investieren. Ein Anlagefond bietet für den privaten Investor viele Vorteile. Die Geldanlage wird von professionellen Analysten und Strategen übernommen, die Spezialisten auf ihrem Gebiet sind und den ganzen Tag nichts andere tun, als nach einem geeigneten Investment zu suchen. Zudem investieren Fonds in verschiedene Branchen und Bereichen, da dies eine stabilere Rendite sicherstellt. Daher werden Fonds in der Regel in Aktien investieren, in Rohstoffe, in Metalle, in Staatsanleihen, in Devisen und in den Immobilienmarkt, so dass sie überall dabei sind. Ein Privatanleger hat gewöhnlich nicht die finanziellen Mittel, sein Geld auf so breiter Ebene zu investieren, was zu einem höheren Risiko führt.
Wer seine Geldanlage beispielsweise nur auf den Bereich Aktien reduziert, wird zwangsläufig Verluste haben, wenn der Aktienmarkt auf breiter Front verliert. Da Fonds zeitgleich in mehrere Bereiche investieren, wird der Verlust, der bei einem Investment erwirtschaftet wird, kompensiert durch den Gewinn in einem anderen Investment.

Risikoanalyse

Wer sein Geld keinen Anlagefonds anvertrauen will, sondern selber entscheiden möchte, auf welche Art und in welche Bereiche er investiert will, muss sich immer der Risiken bewusst sein, die bei seiner aktuellen Anlagestrategie herrschen. Wer wild am Aktienmarkt spekuliert und hauptsächlich schwankungsstarke Aktien kauft, die bis zu 10 Prozent an einem einzigen Tag gewinnen oder verlieren können, hat beispielsweise eine relativ risikoreiche Anlagestrategie, die schnell zu hohen Verlusten führen kann.
Eine Risikoanalyse zeigt auf, wie groß das Risiko der Geldanlage ist und auf welche Weise es minimieren werden kann, ohne einen deutlichen Renditeverlust akzeptieren zu müssen. Daher ist die Risikoanalyse auf Dauer eines der wichtigsten Werkzeuge für den privaten Investor, das dabei hilft, die Gewinne zu maximieren und die Verluste zu minimieren.

Der Mittelweg: Die Finanzberatung

Der Mittelweg zwischen einem Fonds und einer selbstständigen Geldanlage ist die Finanzberatung, die Tipps und fundierte Ratschläge gibt, welche Branchen und Bereiche aktuell ein gutes Investment darstellen. So überlässt niemand sein Geld einem unbekannten Fondsmanager, der Investments tätigt, die einem ungeeignet erscheinen, und dennoch steht man dank der Tipps der Finanzberatung nicht alleine dar. So findet jeder trotz unsicherer Zeiten gute Investments, die ein geringeres Risikos haben und eine vernünftige Rendite versprechen.

Bild: FRANCESCO RIDOLFI / fotolia

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