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Japan und die Yen-Intervention: Was steckt dahinter?

By on 21. Februar 2012

Mit einer großen Aktion konnten im vergangenen Jahr die größten Notenbanken den Yen schwächen, hatte Japan zuvor doch mit Milliarden auf dem Weltmarkt Spekulanten Angst eingejagt.

Zu viele Investoren hatten bedingungslos auf den Yen gesetzt und wurden von der Intervention der sieben großen Notenbanken aller Industrienationen nun eine Belehrung der besonderen Art erhalten. Sie schwächten die Yen Werte so, dass die japanische Währung nunmehr stark an Wert verlieren musste. Nach dem Angriff der ausländischen Banken wiederum wurde von der Notenbank aus Japan Geld im Wert von 25 Millarden US-Dollar auf den laufenden Markt gebracht, was die eigene Währung wiederum vergünstigte. So konnten sich die Aktienmärkte beruhigen.

In Japan sind Absprachen auch in Zukunft möglich

Um die starken Yen Werte nicht übermächtig werden zu lassen, setzten die großen Banken der Welt auch in Zukunft auf mögliche Interventionen, um hier einen Riegel vorzuschieben. Es ist noch nicht abzusehen, wann die Yen Werte wieder durch Intervention auf Kurs gebracht werden. Schon in der Vergangenheit hatten die Notenbanken zu oft tatenlos daneben gestanden, wenn Kursschwellen einfach durchbrochen wurden, dies soll in Zukunft anders sein.

Yen-Intervention – Riskant für Japan

Die Konjunktur des Landes Japan könnte ernsthaft in Gefahr sein, wenn die Verantwortlichen ihren Kurs nicht ändern. Immerhin ist Japan abhängig vom Handel und würde auch hier zu spüren bekommen, wenn die Verhaltensweisen auf dem Markt sich nicht ändern.

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