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Hedge-Fonds

By on 14. Januar 2008

Dem Namen nach soll ein „Hedge Fonds“ seinen Kunden vor allem eine „sichere“ (engl. „hedge“=sichern) Anlagemöglichkeit bieten. Das „Hedging“ von Finanzgeschäften bezeichnet nämlich Maßnahmen, welche Geschäftspartner etwa gegen Ausfälle durch Geldwertschwankungen bei Geschäften über Währungsgrenzen hinweg absichern sollen. Eine entsprechende Absicherungstechnik ist die Vereinbarung eines festen Wechselkurses, der unabhängig vom tatsächlichen Kurs der jeweiligen Währungen ist. Zum Beispiel kann man Geld, dass man in der Zukunft erhalten wird, in einem so genannten Leerverkauf schon vor Erhalt der Summe weitergeben, und zwar zu einem vorher festgesetzten Wechselkurs. Diese Form des Hedging wird auch von Hedge-Fonds gerne eingesetzt, daher der Name. Insgesamt ist das Gebahren dieser Fonds jedoch durch eine äußerst spekulative Anlagetätigkeit gekennzeichnet. Zum Beispiel leihen sich die Fonds häufig große Summen Geldes, um sie kurzfristig anzulegen. Einen nennenswerten Profit können sie auf Grund der Leihzinsen dann nur bei einer vergleichsweise großen Investitionssumme machen. Dann ist aber auch das Verlustrisiko entsprechend höher.
In den USA und in Großbritannien haben Hedge-Fonds meist die Rechtsform eines Unternehmens (z. B: einer Kommanditgesellschaft), an dem die Anleger Anteile (wie Aktien) erwerben. Sitz dieser Unternehmen sind häufig Länder mit geringen Korporativsteuern wie Luxemburg, die Bahamas oder Liechtenstein (via Wikipedia).

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