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C.A.T. Oil verdreifacht Halbjahresgewinn

By on 31. August 2010

Gute Nachrichten für den Ölfelddienstleister C.A.T. Oil: Im zweiten Quartal 2010 konnten durch Einsparungen die Gewinne verdoppelt werden. Dennoch blieb der Umsatz rückläufig. Als weitere Massnahmen sind nun Investitionen vorgesehen.

Einen guten Start in das Geschäftsjahr 2010 hat der Öl- und Gasfelddienstleister C.A.T. Oil erwischt: Das erste Halbjahr 2010 konnte mit einem deutlichem Gewinnanstieg abgeschlossen werden. Die weiteren Aussichten sind gut, und auch Vorstandschef Manfred Kastner ist für die zweite Jahreshälfte zuversichtlich gestimmt.

C.A.T. Oil mit hohen Gewinnen im ersten Halbjahr – Aktie im Aufwärtstrend

Das Unternehmen C.A.T. Oil hat unmittelbar auf die neue Situation reagiert, und eine Erweiterung des Investitionsprogramms angekündigt. Die Wertpapiere der Ölfirma reagierten direkt mit deutlichen Kursgewinnen: Vier Prozent liegt die Aktie zum Wochenstart im Plus.

Die Gründe für den gestiegenen Gewinn von C.A.T. Oil sind das generell bessere wirtschaftliche Umfeld und die vermehrte Nachfrage nach Ölfelddienstleistungen. Anschaulich ist das EBIT im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: Hier ist eine Steigerung um 39,1 Prozent auf 12,4 Millionen Euro zu verzeichnen. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 verbesserte sich die EBITDA-Marge von 19,1 auf 24,7 Prozent. Das EBITDA stieg im Vergleich zu 2009 um ein Fünftel auf 26,8 Millionen Euro.

C.A.T. Oil – Trotz Rekordgewinne keine Umsatzsteigerung

Der Umsatz von C.A.T. Oil entspricht allerdings nicht der mittlerweile erhöhten Nachfrage auf dem Ölmarkt. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, denn 7,7 Prozent Verlust auf 108,5 Millionen Euro sind nicht zu übersehen. Diesen starken Umsatzrückgang erklärt sich C.A.T. Oil durch verschiedene aktuelle Entwicklungen.

In Sibirien befinden sich wichtige Felder für den Rohöl-Abbau, und hier sorgten schlechte Wetterverhältnisse für eine geringe Geschäftstätigkeit im ersten Quartal 2010. Ausserdem geht der Trend beim Sidetrack Drilling zu Verträgen auf Tagessatzbasis (Day Rate Contracts), was ebenfalls zu einem Umsatzeinbruch führte.

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