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Bayern LB – angeschlagener Bankenriese

By on 23. Oktober 2008

Die Auswirkungen der Bankenkrise sind beachtlich und reichen sogar bis ins entlegene Bayern. Ja, sogar bis in die bayrische Partei CSU.

Die bayrische Landesbank – eine Bank des öffentlichen Rechts – hat in der Zwischenzeit arge Probleme bekommen. Mit der Insolvenz der US-Bank Lehman Brothers sind einige Banken in eine Schieflage geraten, darunter auch die Bayern LB.

Von den drei Landesbanken LBBW und HSH Nordbank trifft es die bayrische Landesbank am heftigsten. Zusammen verbuchen diese Banken ein Minus von 1,4 Milliarden Euro.

Sanierungsbedürftig ist dieser bayrische Löwe, wie die bayrische Landesbank

Dabei gehörte die Bayern LB bis letztes Jahr zu den Top-Banken in Deutschland. 2006 gehörte sie sogar zu den TopTen in Deutschland und verbuchte eine Bilanz von 353 Milliarden Euro. Damit gehörte sie nach der Landesbank Baden Würtemberg zu den größten Landesbanken der Bundesrepublik. Das ist wohl Teil der Rezession, die auch hierzulande schon lange eingetreten ist.

Inzwischen hat CSU Partei-Chef Erwin Huber Fehler im Zusammenhang mit der Bank eingeräumt und hat seinen Rückzug angekündigt. Die Bayern LB stand schon lange in der Kritik, zuviel Einfluss der Partei zuzulassen. 1983 war sie es, die unter Franz-Josef Strauß, eine Milliardensumme an die DDR vergab, wofür der Bund bürgen musste.

Darüberhinaus gab es unter Edmund Stoiber Gelder für Leo Kirch, dessen Unternehmen damals von keiner Bank Kredite bekam. Doch vor seinem offiziellen Bankrott bekam er Kredite von der bayrischen Landesbank. Damals standen Persönlichkeiten wie Helmut Kohl und Theo Waigel auf der Gehaltsliste des Kirch-Media Konzerns.

Ich denke auch hier werden sich noch einige Vorfälle zu Tage gefördert, nachdem die CSU nun nicht mehr die absolute Macht in Bayern hat. So war es auch seiner Zeit in Baden-Würtemberg.

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