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Aktie der Deutschen Bank stürzt ab

By on 1. Juli 2008

Zeitweise bis zu sechs Prozent Verlust
Am zwanzigsten Jahrestag des deutschen Aktienindexes blieb die Stimmung in Frankfurt verhalten. Am Ende schloss der DAX mit 1,6 Prozentpunkten im Minus. Vor allem Finanzdienstleister waren von starken Verlusten betroffen. Das Papier der Deutschen Bank verlor nahezu sechs Prozent und stand bei Handelsschluss auf dem tiefsten Stand seit fast fünf Jahren (ntv). Ende 2003 war es dem Bankhaus ähnlich schlecht gegangen.

Ein positiver Einfluss auf den Aktienmarkt war der Anstieg des US-amerikanischen Konjunkturindexes ISM. Trotzdem schloss auch der Dow Jones im Minus, ebenso wie der FTSE 100 aus London und der CAC 40 aus Paris. Gründe für die fortgesetzt schlechte Stimmung an den Märkten sind etwa die Furcht vor einer weiter steigenden Inflation, die die Europäische Notenbank zu Zinssteigerungen bringen könnte. Nach Informationen der Financial Times Deutschland führt dies momentan dazu, dass viele Anleger ihre Assets vom Aktien- an den Währungsmarkt umschichten.

Auch eine andere Bank steckt in Schwierigkeiten: Die seit Beginn der Kreditkrise dauergebeutelte Schweizer UBS wird möglicherweise von den Finanzbehörden der USA gezwungen, geheime Kundendaten herauszugeben. Hintergrund ist die Aussage eines geständigen amerikanischen Steuerhinterziehers, derzufolge die Bank einige Kunden gezielt dabei unterstützt haben soll, Geld über Scheinfirmen am Fiskus vorbei außer Landes zu schaffen. Das Papier der UBS reagierte auf diese Nachrichten empfindlich und stürzte in Frankfurt von 13,15 auf 12,50 Zähler ab.

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